Osterpinze


Steirische Osterpinze oder Görzer Pinze

Zutaten

🥕Zutaten 4 Personen

🥕ca. ½ L Milch

🥕1 TL ganzer Anis

🥕1 Würfel frische Germ

🥕80-100 g Zucker

🥕150 g flüssige Butter

🥕6 Dotter

🥕1 kg glattes Weizenmehl

🥕1 gestr. EL Salz


Zubereitung

Milch mit Anis sanft erwärmen und etliche Stunden ziehen lassen. Vor dem Verarbeiten die Milch abseihen.

Zuerst DAMPFL in einer Rührschüssel ansetzen. Etwas lauwarme Milch, Germ und eine Prise Zucker versprudeln. Etwas Mehl darüber streuen und das Dampfl zugedeckt ruhen lassen, damit es aufgehen kann.

In der Zwischenzeit Dotter, Butter und Zucker mit der restlichen Milch schaumig versprudeln. Zeigt das Dampfl Bläschen, dann die Dottermilch mit dem Dampfl abrühren. Mehl und Salz hinzugeben. Die Zutaten nun mit dem Kochlöffel vermengen und anschließend mit der Hand leicht kneten.


Den Teig für die Osterpinze zudecken, an einen warmen Ort stellen und auf die doppelte Höhe aufgehen lassen. Auch das Backrohr bei max. 40° eignet sich dafür. (Dauer: ca. 30 min.)

Dann den Teig nochmal zusammenkneten und nochmals aufgehen lassen. Dieses "Aufgehen & Zusammenkneten" wird mehrmals wiederholt, bis der Germteig Blasen wirft, glatt und feinporig ist. Die "Gehzeit" verkürzt sich dabei von Mal zu Mal.


Ofen auf 200°C vorheizen.

Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche streuen. Den Germteig darauf stürzen und halbieren. Die 1. Hälfte in fünf Stücke teilen. Daraus runde Laibe formen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit einem Geschirrtuch zudecken. Die Pinzen nochmals auf das Doppelte aufgehen lassen.


Die Osterpinzen mit versprudeltem Ei bestreichen und mit der Schere dreimal einschneiden, (nicht durchschneiden) damit das typische Pinzenmuster entsteht.

Bei 200° ins vorgeheizte Backrohr schieben und die Temperatur auf 180° zurückschalten.

Die Backzeit beträgt ca. 20-30 Minuten.


🥕TIPP: Jetzt ist es Zeit diese spezielle Pinze zu genießen oder sie an deine Lieben zu verschenken. Am besten schmeckt sie mit Butter und Marmelade zum Kaffee oder Tee.

Und bei der OSTERJAUSE darf diese Pinze natürlich nicht fehlen. Sie schmeckt herrlich zum Schinken, Kren und den bunten, gekochten Ostereiern.


A G'schicht:

Die Pinze, auch Pinza oder Pinsa genannt, kommt aus italienischen Friaul. Im 19. Jahrhundert kam das Rezept der Pinze über die damalige Grafschaft Görz nach Graz. Über die jähre wurde es zu dem Gebäck des österlichen Brauchtums.

Aus diesem Grund nennt man die Steiermark als das österreichisches Zentrum der Pinze.


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